Corona-Krise: Informationen für Firmen und Unternehmer

Die Auswirkungen des Coronavirus stellen eine enorme Belastung für die Wirtschaft dar. Wir versuchen an dieser Stelle alle wichtigen Informationen für Firmen und Unternehmer zu bündeln.

Hilfsprogramme und Maßnahmenpakete

Thüringer Aufbaubank und Bürgschaftsbank Thüringen

Die Thüringer Aufbaubank (TAB) als zentrale Fördereinrichtung des Freistaats bietet verschiedene Hilfsmöglichkeiten für Unternehmen und Selbständige, die wirtschaftlich betroffen sind.

Wir empfehlen Ihnen im ersten Schritt einen Blick auf die konkreten Maßnahmepakete der TAB. Auf der -->Internetseite der TAB sind Hinweise zu unternehmensrelevanten Fragen rund um das neuartige Coronavirus zusammengefasst. Dort finden Sie ständig aktualisierte und gut aufbereitete Informationen unter anderem zu:

  • Liquiditätshilfen und Risikoentlastung
  • Kurzarbeit/Kurzarbeitergeld
  • Steuerentlastungen
  • unterstützenden Förderprogrammen
  • Thüringer Soforthilfeprogramm (Programmseite)

Die Thüringer Aufbaubank berät über die Telefon-Hotline 0800 / 534 56 76 auch persönlich zu den passenden Förderprogrammen. Erreichbar ist die Hotline montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 13 Uhr.

Die Bürgschaftsbank Thüringen hat ihre Angebote auf die Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet, um kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen schnellen und einfachen Finanzierungszugang zu ermöglichen. Bürgschaftsobergrenzen sind angehoben und Entscheidungsverfahren beschleunigt. Wichtig: Sprechen Sie zuerst mit Ihrer Hausbank, welche Finanzierungsvarianten in der konkreten Situation passen. Ihre Hausbank kann dann gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob der Weg über die Bürgschaftsbank Thüringen oder vielleicht auch über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ratsam ist. Für Fragen oder weitergehende Informationen hat die Bürgschaftsbank Thüringen eine Infotelefon geschaltet: 0361 / 21 35 170.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) steht die erste Phase des Hilfspakets ab sofort zur Verfügung. Unternehmen können verschiedene Varianten von Hilfskrediten über ihre Hausbanken beantragen. Für Freiberufler und Selbständige gelten dabei die gleichen Regeln wie für Unternehmen. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite der KfW. Telefonisch erreichen Sie die KfW über die Hotline 0800 539 9001 (montags bis freitags 8 bis 18 Uhr).

Zusammenfassungen zu den Hilfsprogrammen der Bundesregierung für Betriebe und Unternehmen erhalten Sie auf den Internetseiten des -->Bundesfinanzministeriums und des -->Bundeswirtschaftsministeriums. In Kürze soll auch das Antragsformular für das Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen und Soloselbständige zur Verfügung stehen.

Stundung von Steuerzahlungen

Das Bundesfinanzministerium hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder die Möglichkeit für die Stundung von bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern beschlossen. Das schließt auch Vorauszahlungen ein. Hier finden Sie die Info. Es geht dabei speziell um jene Steuern, die von den Ländern im Auftrag des Bundes verwaltet werden (z.B. Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer). Steuerabzugsbeträge (z.B. Lohnsteuer, Kapitalertragssteuer) können nicht gestundet werden. Einen Vordruck für den entsprechenden Antrag bei Ihrem Finanzamt können Sie hier herunterladen.

Anträge auf zinslose Stundungen der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Gewerbesteuern Betroffener, können bei der Gemeindekasse unserer Gemeinde gestellt werden. Nutzen Sie hierzu das nachfolgende Formular Antrag auf zinslose Stundung.

Entschädigung für Selbständige und Arbeitnehmer in Quarantäne

Selbständige und Arbeitnehmer, denen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes die Ausübung der Erwerbstätigkeit untersagt ist, können einen Antrag auf Entschädigung an das Thüringer Landesverwaltungsamt stellen. Die entsprechende Info finden Sie hier.

Insolvenzantragspflicht ausgesetzt

Mit Inkrafttreten des sogenannten Corona-Insolvenz-Aussetzungsgesetzes (COVInsAG) wird die Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Voraussetzung: Die Insolvenzreife beruht auf den Folgen der Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie und es bestehen begründete Aussichten auf Beseitigung der bestehenden Zahlungsunfähigkeit. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums.

Allgemeinverfügung des Landkreises / Schließungen für Kundenverkehr

Zu beachten ist der Erlass über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 des Unstrut-Hainich-Kreises vom 19.03.2020. Im Detail ist erläutert, welche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Entsprechend zu schließen sind auch Einzelhandelsgeschäfte einschließlich Fabrikläden und Herstel­ler-Direktverkaufsstellen. Hier­von ausgenommen sind:

- Lebensmittelhandel (einschließlich Bäckereien und Fleischereien), Getränke-, Wochen-, Supermärkte und Hoflä­den; Banken und Sparkassen; Apotheken; Drogerien; Sanitätshäuser; Optiker; Hörgeräteakustiker; Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistik­-Unternehmen; Abhol-und Lieferdienste; Wäschereien und Reinigungen; Tankstellen und Kfz-Teileverkaufsstellen; Zeitungs-und Tabakwarengeschäfte; Tierbedarf, Bau-und Gartenmärkte; Fernabsatzhandel; der Großhandel.

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